ZERO

Öffentliche Prüfung

Choreografie und Performance

 

FR 24.2.2017 | 20 Uhr | Theatersaal im Kloster Pielenhofen

 

 

Tanzausbildung an der TAHK steht für die intensive Vorbereitung auf eine moderne Tanzszene. Eigene Bühnenstücke zu erarbeiten ist dabei wesentlicher Bestandteil des Ausbildungskonzepts. Zweimal jährlich laden deshalb die Studentinnen der Ausbildungsgänge Bühnentanz und Tanzpädagogik zu ihrer Prüfung in den Fächern Choreografie und Performance.

 

Ausgangspunkt der choreografischen Arbeiten ist diesmal die Null als minimalistischer Raum, als Mittelpunkt der Zeit, als Ort der Verwandlung, der Entfaltung und der Stille.

An der Schnittstelle zwischen Tanz, Installationskunst und Medienkunst präsentieren die Prüflinge außerdem die Performance "wORTE".

 

WO DIE EWIGKEIT DIE ZEIT BERÜHRT

 

So, 27.11.2016 | 18:30 Uhr | Theatersaal im Kloster Pielenhofen

Eintritt frei

 

Die starre Kälte des Winters wirkt träge, wie Stillstand, wie Bewegungslosigkeit. Licht und Wärme scheinen uns verborgen. Wie Ewigkeit erscheint die Dunkelheit.

Verschlossen in den weißen Formen bewegt sich jedoch heimlich alles, rast die Zeit der Vorbereitung, denn es bewegt sich niemals nichts. Dort trifft die Ewigkeit die Zeit und zerspringt zu Licht.

 

Inspiriert von Schillers Satz „Unsere Sache ist es, den Funken des Lichts festzuhalten, der aus dem Leben überall da hervorbricht, wo die Ewigkeit die Zeit berührt.“ laden die Schülerinnen der Tanzakademie Krippner im Rahmen des Pielenhofener Adventsmarktes ein, sich ins Spannungsfeld zwischen zwischen Licht und Schatten, Zeit und Ewigkeit, zwischen Tanz und Regungslosigkeit entführen zu lassen.

SALOME

 

WIEDERAUFNAHME: Sommer 2017

Tanztheater
nach der Tragödie von Oscar Wilde
Premiere: 3.6.2016, 21:00 Uhr
Weitere Vorstellungen: 4.6. / 18.6. / 19.6. 2016, jeweils 21:00 Uhr
Freilichtbühne Burg Wolfsegg

"WENN DU MICH ANGESEHEN HÄTTEST, JOCHANAAN, DU HÄTTEST MICH GELIEBT."
 
 
Die Figur der Salome hat Malerei und Literatur schwer beschäftigt. Für Oscar Wilde ist sie die Verkörperung der Kunst selbst: Die verlorene Unschuld der Natur, die schafft und zerstört.

Auf der Grundlage des gleichnamigen Theaterstücks von Oscar Wilde haben unsere Schüler und Schülerinnen in ihrer Choreografie die Vorlage auf das Wesentliche zusammengefasst: Salome, Herodes und Johannes der Täufer bewegen sich zwischen Macht und Ohnmacht, zwischen Dekadenz und Askese. Sie bewegen sich durch Bilder hindurch, die zum Teil mystisch, zum Teil gegenständlich auf die Katastrophe hinführen: Salome fordert den Kopf des Johannes als Lohn für ihren Tanz vor Herodes. Als Kontrast zur pompösen Sprache Oscar Wildes und als Stilmittel der Reduktion spielt die  Inszenierung mit Elementen des antiken Theaters.

Der Einsatz von alter griechischer Musik mit ihren orientalisch anmutenden Elementen, von elektronischen Klangteppichen und greogrianischen Chorälen schlägt die Brücke vom antiken Theater über den arabischen Raum als Ort des Geschehens, über die abendländische Kulturgeschichte bis hin zum Jetzt.

 

Salome's Tragödie spielt sich ab zwischen der Begierde ihres Stiefvaters und ihrer Hoffnung auf Rettung durch die reine Liebe eines makellosen Helden in Gestalt von Johannes, der sie nicht ansehen will. Salomes Stiefvater Herodes hält Johannes den Täufer in einer Zisterne gefangen.
Salome und Johannes stehen sich gegenüber als radikal gegensätzliche Prinzipien der völligen Askese einerseits und der Begierde andererseits.
In Salome selbst tobt ein Kampf zwischen ihrem Hass auf Herodes einerseits und ihrer Liebe zu Johannes andererseits, für den Salome der Inbegriff der Sünde selbst ist.
Fortwährend fordert Herodes sie auf, für ihn zu tanzen, während Jochanaans Zurückweisung, seine Beschimpfungen und Demütigungen noch in ihr wirken. Die Ausweglosigkeit treibt sie zum Äußersten: Sie tanzt für Herodes den Tanz der sieben Schleier, fordert im Gegenzug den Kopf des Jochanaan und bringt damit alles zum Schweigen.
Ihre Unschuld betrachtet sie von diesem Zeitpunkt an als verloren.
"Das Mysterium der Liebe ist größer als das Mysterium des Todes. Nur der Liebe soll man gedenken." erklärt sie dem abgetrennten Kopf des Johannes, dessen geschlossene Augen sie einfach nicht ansehen wollen.
 
 

Kammerspiele

 

SA 9.7. & SO 10.7. | 20 Uhr | Theater in der Alten Mälzerei | 15.- / 12.-
 
Tanz- und Performanceabend
4 Regensburger Choreografinnen erforschen Möglichkeiten des Raums: Amalia Darie und Eva Eger beleuchten in "HYPOSTASE" den Körper als Umgebung des Ichs und hinterfragen den Menschen als vermeintlich dauernde Einheit. Für Helma Ebkemeier wird in "GLÜCKSTAGE" der Körper zum polydimensionalen Ort der Produktion von Glück. Berenika Kmiec untersucht zusammen mit ihrer Company Raum B unter dem Titel "THE SCREAMING CHAIR"   die Einflüsse der An- und Abwesenheit des Körpers auf den Raum selbst.
 
 

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